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Wie so oft bei amerikanischen Schauspielern beginnt auch James Dean’s Karriere auf dem Broadway. Für seine Darstellung im Stück „The Immoralist“ bekommt er hervorragende Kritiken. Der Start seiner Hollywoodkarriere beginnt unmittelbar darauf: Regisseur Elia Kazan wir auf Dean aufmerksam und bietet ihm ein Hauptrolle in seinem neuesten Film „Jenseits von Eden“ an.

„James Dean sah genauso aus wie Cal Trask in ‚Jenseits von Eden‘, und er sprach auch so. Als er das New Yorker Büro der Warner Bros betrat, wusste ich sofort, dass ich den richtigen Mann für die Rolle gefunden hatte. Er war vorsichtig, störrisch und misstrauisch und schien voller unterdrückter Gefühle.“, so Kazan.

Auch später gilt James Dean als schwieriger Charakter. Zwar ist er der aufstrebende Strasbergschüler, aber im Gegensatz zu den Schauspielkollegen der alten Garde wie Elizabeth Taylor und Rock Hudson ist er Vorreiter einer neuen Schauspielgeneration: schlampig, grüblerisch, vernuschelt, unreif. Am Set von „Giganten“ sind die arrivierten Kostars wie Taylor und Hudson und Regisseur Stevens entsprechend genervt. Seine schauspielerische Leistung wird aber nicht in Frage gestellt. *

Photo: Everett Collection, EAST OF EDEN, James Dean, 1955

*“Die Party des Jahrhunderts”, Craig Brown, Kiepenheuer & Witsch